Nach der eigentlichen Datenerfassung wird aus den Messdaten das geometrische Modell erzeugt. Bei der Modellgenerierung ist es wesentlich, dass zwischen Datenlücken und Fehlstellen im Objekt unterschieden wird und das Modell dementsprechend behandelt wird. Da das Modell ein Abbild der Original-Geometrie sein soll, müssen Fehlstellen im Modell erhalten bleiben. Bei der automatischen Datenbearbeitung wurden entsprechende Abbruchkriterien programmiert.
In der Datenbank wird für die wissenschaftliche Bearbeitung und die Web Präsentation einerseits die original Geometrie und andererseits ein optimiertes Modell zur Verfügung gestellt. Die Aufgabenstellung war hier, daß hochaufgelöste 3D Scanobjekt (ca. 1 Mio. Teile) auf 1% ihrer ursprünglichen Größe ohne merklichen Qualiltätsverlust zu bringen und diese ohne Inanspruchnahme von zusätzlichen Plugins dem Website Besucher zugänglich zu machen
Dem authentifizierten wissenschaftlichen Benutzer der Datenbank steht neben der originalen Geometrie und Textur auch sämtliche verfügbaren Attributdaten zur Verfügung. Weiters ist es möglich editierend in die Datenbank einzugreifen und wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur ergänzen. Dem interessierten Besucher steht ein auf Performance optimiertes Modell ergänzt durch ausgewählte Attributinformationen in der Web Umgebung zu Verfügung.
In der Startphase wurden für die Datenbank ca. 1000 der wichtigsten Objekte erfasst, die zugleich einen breiten Querschnitt des Inventars des Archäologischen Parks darstellen. In der Folge ist geplant jährlich 2000 Objekte zu erfassen. Eine vollständige Erfassung des gesamten Inventarbestandes ist nicht vorgesehen |